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"hallo nachbar!"

Düsseldorf / Soziales

Begleitung für vereinsamte und hilfsbedürftige Menschen in Düsseldorf

 

Situation

Alte und junge Menschen, Männer und Frauen, fast jeder macht irgendwann im Leben die Erfahrung von Einsamkeit und sozialer Isolation. Für viele ist dies nur eine vorübergehende Phase, die sie bewältigen können. Doch manche bleiben auf der Strecke. Vereinsamung, Bedürftigkeit und zuweilen Armut setzen diesen Menschen zu. Aus Scham, Krankheit oder Angst ziehen sie sich in ihre Wohnungen zurück, hinter geschlossene Türen. Viele schaffen den Schritt zu Ämtern, sozialen Einrichtungen oder Nachbarschaftsgruppen nicht mehr und fallen durch das Raster der vorhandenen Hilfsangebote in Düsseldorf. Die Gründe sind so vielfältig wie die Menschen selbst – entscheidend ist das Resultat: Verstrickung in Einsamkeit und Not.

Unser Hilfsansatz

Bei „hallo nachbar!“ engagieren sich Ehrenamtliche auf vielfältige Weise für vereinsamte und bedürftige Nachbarn sowie Menschen in Notsituationen.

Unsere Ehrenamtlichen sind Türöffner:

  • Sie besuchen Nachbarn zuhause und hören ihnen zu.
  • Sie leisten praktische Hilfe, z. B. beim Einkauf oder im Alltag.
  • Sie begleiten Nachbarn zu sozialen Angeboten, Ärzten und Behörden, die sonst aufgrund von Scham, Angst, Behinderung oder Armut nicht erreichbar wären.

Zusätzlich unterstützen qualifizierte Sozialarbeiter:innen als kompetente Ansprechpartner:innen. Sie:

  • Stellen Kontakte zu Ämtern her und begleiten zu Terminen.
  • Versorgen Bedürftige in Akutfällen mit Sachspenden wie Essen und Bekleidung.
  • Bieten in Notsituationen finanzielle Überbrückungshilfen, um beispielsweise Obdachlosigkeit zu verhindern.

So schließen wir eine Lücke in der unbürokratischen Nothilfe, die von Behörden und Einrichtungen oft nicht abgedeckt wird.

Ziele und Maßnahmen

Unser Ziel ist es, Menschen aus Isolation zu holen und ihre Grundversorgung sicherzustellen. Dafür arbeiten wir eng mit lokalen Einrichtungen zusammen:

  • Seniorenhilfe Düsseldorf
  • Zentren plus in den Stadtteilen
  • Träger von Ambulant Betreutem Wohnen
  • Pflegedienste und weitere soziale Netzwerke

Menschen, die von „hallo nachbar!“ unterstützt werden, werden Teil eines größeren sozialen Netzwerks. So erhalten sie die Chance, verschiedene Menschen kennenzulernen und neue gesellschaftliche Kontakte zu knüpfen.

Besondere Höhepunkte sind unsere Veranstaltungen und Gruppenerlebnisse über das Jahr hinweg – Momente, die soziale Teilhabe und Lebensfreude fördern.

Das Plaudertelefon

Wenn das Schweigen zuhause zu laut wird, schenken wir Ihnen eine warme Stimme und ein offenes Ohr. Ehrenamtliche Gesprächspartner rufen einmal pro Woche an und nehmen sich eine ganze Stunde Zeit – zum Reden, Lachen oder einfach Zuhören. Ein kleines Gespräch, das große Nähe schaffen kann. Mehr Infos und Kontakt zum Plaudertefefon finden sie hier

Das Mut-Mach-Telefon

Wir unterstützen Menschen, die sich durch Demenz einsam, überfordert oder alleingelassen fühlen – sowohl Betroffene als auch pflegende Angehörige. Darum gibt es das Mut-Mach-Telefon:
Hier können Sie offen erzählen, was Sie im Alltag belastet. Eine erfahrene Fachkraft mit jahrzehntelanger Demenzexpertise hört zu und hilft dabei, Wege zu finden, schwierige Situationen zu erleichtern und den Alltag entspannter zu gestalten – mit konkreten, praktischen Hinweisen. Informationen und Kontakt zum Mut-Mach-Telefon erhalten sie hier

hallo nachbar!“ PLUS

Menschen, die im Alltag niemanden mehr an ihrer Seite haben, erhalten durch „hallo nachbar!“ PLUS verlässliche Unterstützung. Das Angebot begleitet bei Arztbesuchen, Formularen, Behördengängen, der Auswahl passender Hilfedienste sowie bei Fragen rund um Pflege und Alltag. Mit Geduld und persönlicher Zuwendung werden komplizierte Abläufe verständlich gemacht und der Alltag spürbar erleichtert. Informationen und persönlichen Kontakt finden sie hier 

 

Ergebnisse und Dokumentation

Seit 2013 wurden über 450 vereinsamte Nachbarn kurz- oder langfristig von „hallo nachbar!“ begleitet. Mittlerweile sind ca. 150 Ehrenamtliche bei „hallo nachbar!“ engagiert. Meist setzen sie zwischen 1 und 6 Stunden pro Woche, je nach persönlicher Lebenssituation und zeitlichen Ressourcen ein, um Nachbarn in Not zu helfen. Begleitet und geschult werden sie dabei von 3 professionellen Fachkräften und einer studentischen Hilfskraft, die immer in engem Kontakt zu Ehrenamtlichen und Nachbarn stehen.

Im Jahr 2015 wurde die Initiative von „startsocial“ ausgezeichnet und unterstützt. 


Benötigte Unterstützung

Wir suchen immer Ehrenamtliche, die bereit sind sich für bedürftige Nachbarn einzusetzen. Wir besprechen mit Ihnen, wie Sie sich Ihr Engagement vorstellen und unterstützen Sie bei allen Fragen. Auch wenn Sie sich erstmal unverbindlich informieren wollen, Marieke Schmale freut sich über Ihren Anruf oder Ihre Email. Wir sind immer angewiesen auf Spenden für Personal- und Sachkosten den unsere Hilfe soll für unsere “Nachbarn” stets kostelos sein.

 

Jetzt spenden!


Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung gemeinnütziger, kirchlicher und mildtätiger Zwecke verwendet wird.
Sollte das hier vorgestellte Projekt ausreichend finanziert sein, werden wir die weiteren Spenden für vergleichbare Projekte gegen Armut und Not in Düsseldorf verwenden, insbesondere unsere Initiativen "gutenachtbus" und "housing first"


Ansprechpartner

Marieke Schmale
vision:teilen - "hallo nachbar!"
Harffstraße 47
40591 Düsseldorf
0211- 15 30 60
Email: hallo-nachbar(at)vision-teilen.org