Projektleiter und Wegbegleiter

In unserer täglichen Arbeit erhalten wir stets Unterstützung von Personen, die uns in verschiedener Art und Weise fördern, zum Beispiel als Initiatoren oder Paten von Projekten.  Einige dieser tollen Unterstützer und Unterstützerinnen möchten wir Ihnen vorstellen:

Dr. Martin Kamp

Der Kempener Hals-Nasen-Ohren-Arzt Martin Kamp hat in Tadschikistan ein beispielloses Hilfsprojekt ins Leben gerufen. Seit 2009 versammelt er renommierte Chirurgen und engagiertes Pflegepersonal, um Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte in der zentralasiatischen Republik zu behandeln. Vorher hatten diese Kinder fast keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben. Das Projekt tajikaid bietet ihnen nun eine Perspektive. Die mit vielen Auszeichungen versehene Arbeit von Dr. Kamp ist auch in punkto Nachhaltigkeit vorbildlich. Die chirurgische Tätigkeit wird flankiert vom Aufbau eines landesweiten Zentralregisters, von Schulungsmaßnahmen für die tadschikischen Ärzte, dem Ausbau der Labor- und OP-Kapazität vor Ort und Maßnahmen zur Patientennachsorge. Das Projekt erfährt mittlerweile große Unterstützung bei deutschen und tadschikischen Regierungsstellen.

Dr. Martin Kamp ist darüber hinaus in der Funktion des stellvertr. Vorsitzenden bei vision:teilen e.V. tätig.

 

Pater Joachim Stobbe

Im polnischen Ermland geboren, begann Joachim Stobbe mit 24 Jahren sein Noviziat bei den Franziskanern. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1964 lebte er - mit Mitbrüdern - als Arbeiterpriester in einer Obdachlosensiedlung in Essen-Bergeborbeck. 1976 übersiedelte er nach Wuppertal und setzte seine Arbeit dort in einer Obdachlosensiedlung fort, bis diese geschlossen wurde. Früh war Pater Stobbe klar, dass Bildung oft der einzige Ausweg aus der vererbten Armut in prekären Familienverhältnissen ist. Mit der Gründung der ehrenamtlichen „Hausaufgabenhilfe Stobbe“ unterstützen er und seine vielen freiwilligen Helfer Wuppertaler Kinder und Jugendliche bei den Schularbeiten und Prüfungsvorbereitungen. Die Zahl der guten Schul- und Bildungsabschlüsse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund zeigt, wie erfolgreich das Projekt ist. Aber immer nimmt Pater Stobbe auch die Familien in den Blick. Seine Vision von nachhaltiger Unterstützung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt schließt in der Initiative "Chance! Wuppertal" mittlerweile Sprachkurse für Eltern und Geflüchtete, eine wöchentliche Lebensmittelausgabe, ein Stadtteilfrühstück, Koch- und Schwimmkurse sowie eine Sommer- und eine Winterfreizeit für Kinder und Jugendliche ein. Liebevoll und nimmermüde sind zwei Adjektive, die den charismatischen Franziskaner in seinem 80sten Lebensjahr treffend beschreiben.

 

Christine Klissenbauer

begleitet vision:teilen seit den Anfängen in den 2000er Jahren. Die engagierte Entwicklungshelferin und Streiterin für die Menschenrechte war in unterschiedlichsten Funktionen und Regionen Lateinamerikas tätig. Für die dreifache Mutter war die polizeiliche Willkür, die sie Mitte der 1970er Jahre in Ecuador hautnah miterleben musste, der Auslöser sich bewusst und bedingungslos für die Menschenrechte einzusetzen. Ihre Mitarbeit bei amnesty international und ihr Einsatz für die Kirche von unten prägten das Leben der gläubigen Katholikin. Die warmherzige Netzwerkerin, die u.a. die erste pax christi Gruppe in Düsseldorf mit gründete und sich stark in der Asylarbeit engagierte, ließen die Probleme des lateinamerikanischen Kontinents nie los. Sie wurde zur hoch geachteten Fürsprecherin für viele rechtlose und verfolgte Gruppen, wobei ihr das Schicksal der Verschwundenen immer besonders am Herzen lag. Die für die Rechte der Angehörigen  eintretende Organisation Fedefam und die Missionszentrale der Franziskaner waren für viele Jahre Christines politische und spirituelle Heimat und Anlass für viele Reisen zum internationalen Austausch z.B. bei der UNO oder beim Internationalen Menschenrechtsrat.

 

Heinz-Peter Vetten

Der engagierte Kämpfer für die Menschenrechte unterstützt vision:teilen seit den Anfängen. Sein über mehr als zwei Jahrzehnte währendes Engagement in Brasilien ist geprägt von einer franziskanischen Grundhaltung, die den Kampf gegen die Armut mit der Bewahrung der Schöpfung in Einklang bringt. Mit der Gründung der Nichtregierungsorganisation IRPAA wurde das Eintreten für das Menschenrecht auf Wasser zugunsten der armen Landbevvölkerung in der Trockenregion der Provinz Bahia institutionalisiert. Die Unterstützergruppe um Heinz Peter Vetten hat es geschafft, den rechtlichen Status der Landbevölkerung durch intensive Aufklärungsarbeit zu verbessern. Für den erfahrenen Ingenieur, der die Situation vor Ort durch viele Projektreisen sehr gut kennt, liegt der SchIüssel für die nachhaltige  Existenzsicherung der Kleinbauern im Wissens-Transfer, der den schonenden Umgang mit den knappen Ressourcen  lehrt.  Wissen, das überall auf der Welt gebraucht wird und das Heinz Peter gerne teilt. Seine technischen Fähigkeiten hat er auch andernorts zum Wohle des Vereins eingesetzt. Ihm verdanken wir den Aufbau unserer ersten Webpräsenz und unseres umfangreichen Bildarchivs.  

 

Heike Hassel

die Inhaberin der Düsseldorfer Agentur d.a.n.k.e, arbeitet seit vielen Jahren sehr erfolgreich für Non-Profit-Organisationen in den Bereichen Kommunikation und Fundraising. Ihr ganz persönliches Engagement gilt der Unterstützung von Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mit dem Mikrokreditprojekt für Kenia hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt. Mit ihrem kreativen Geist und einem Team aus Finanzfachleuten und Organisationsberatern hat sie lokal eine nachhaltige Entwicklung in Gang gesetzt, die von der Idee des Teilens getragen ist. Mit der Gründung des Fonds „perspektive-heimat“ im Jahr 2015 wurde zudem ein Projektansatz gefunden, um individuelle Fluchtursachen zu bekämpfen und Integration ganz praktisch zu organisieren. www.blog-microcredit.org 

 

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