Medizinische Nothilfe für Flutopfer in Sare, Kenia
Situation
Im März 2025 wurde die Garda-Region im Westen Kenias von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Ungewöhnlich heftige Regenfälle führten zu Springfluten, die große Teile der lokalen Infrastruktur zerstörten, darunter vor allem sanitäre Anlagen und Abwassersysteme.
Die Folgen waren dramatisch, denn ohne funktionierende Hygiene-Infrastruktur breitete sich Cholera rasch aus. Gleichzeitig begünstigten stehende Flutgewässer die Vermehrung von Mücken, die Malaria übertragen. So standen die Krankenhäuser der Region vor einer doppelten Herausforderung: dem gleichzeitigen Ausbruch zweier lebensbedrohlicher Krankheiten.
Lösung
Cholera und Malaria sind behandelbar, solange die medizinischen Ressourcen vorhanden sind. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner, dem St. Paul’s of the Cross Hospital in Sare, haben wir schnell reagiert.
Die benötigten Medikamente – Azithromycin gegen Cholera und Malanil gegen Malaria – sind nur in der Hauptstadt Nairobi erhältlich, rund 350 Kilometer entfernt. Der Transport in die betroffene Region gestaltete sich schwierig, da viele Straßen durch die Flut unpassierbar oder stark beschädigt waren.
Ergebnis
Dank der schnellen und großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten wir die Versorgung mit 270 Packungen Azithromycin und 160 Packungen Malanil sicherstellen.
Diese Mittel reichten aus, um 641 Cholera- und 927 Malariapatient*innen erfolgreich zu behandeln – ohne einen einzigen Todesfall.
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Ansprechpartner:
vision:teilen international
Mina Attahie
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