Fluthilfe-Fonds Pakistan

International / Gesundheit


S.O.S. Wasser!

Dürre und Hunger in Ostafrika, Starkregen und Wasserflächen ohne Ende in Pakistan – auch wir in vision:teilen e.V. bekommen über unsere Partner den Klimawandel hautnah zu spüren. Gerade in der Diözese Hyderabad am Indus in Pakistan ist die Situation verzweifelt, und unser Partner, der Franziskaner und Bischof Samson Shukardin, hat uns sein S.O.S. angesichts der erschütternden Situation geschickt. Wasser überall, über 90% der Fläche seiner ausgedehnten Diözese in der Provinz Sindh überflutet. Dazu: Tausende Häuser zerstört, die Kirchen voll Wasser, die Menschen ohne Schutz auf den Rändern der höher gelegenen Straßen, dem heftigen Regen und der nächtlichen Kälte schutzlos ausgesetzt – Kinder, Frauen, Männer, darunter auch Neugeborene und alte Menschen zugleich. Muslime, Christen, alle hat dies Los unterschiedslos getroffen. Denn seit Juni regnete es ununterbrochen.

Allein in der großen Provinz Sindh (137.386 km2), die sich mit Ausnahme der Millionenstadt Karachi flächenmäßig mit der Diözese Hyderabad deckt, sind 5,8 Millionen Menschen ohne Haus, ohne Wohnung, ohne Strom und Wasser, vertrieben durch die Fluten. „Tausende Familien sind umgeben von der Flut und Tausende sitzen ohne zureichende Ausrüstung an den Rändern der Straße. Sie haben keine Nahrungsmittel, kein sauberes Wasser zum Trinken, keinen Schutz, keine Toiletten und keine Gesundheitsvorsorge. Die Kinder leiden am meisten, da die Eltern und Sorgeberechtigten keine Mittel haben, um die Kinder zu schützen“, so Bischof Shukardin. Nach zwei Monaten Monsun-Regen haben die Tagelöhner nichts mehr, womit sie ihren Unterhalt und den der Familie sichern können. Der Nahrungsmittelmangel für die Armen wird immer drückender.

Die Liste des Bischofs, was als Soforthilfe benötigt wird, konzentriert sich auf die Hilfe für 3.000 am meisten betroffenen Familien in den überschwemmten 19 Pfarreien der Diözese. Diese Liste umfasst:

  • Jeweils ein Nahrungsmittelpaket für 1 Monat
  • Moskito-Netze
  • Moskito-Hautschutz
  • Zeitlich begrenzter Schutz gegen den Regen
  • Angebot eines kostenlosen Gesundheitscamps
  • Reparatur und Wiederherstellung zerstörter Gemeindezentren.

Während die Gesamtkosten mit ca. 400.000 EUR für die ca. 3.000 Familien in den 19 Pfarreien beziffert werden, die am schlimmsten betroffen sind, konzentriert sich die Hilfe von vision:teilen auf das Gesundheitscamp, die Moskitonetze, den Hautschutz gegen Moskitos und auf einen Teil der Nahrungsmittelpakete. Dafür hat vision:teilen einen eigenen Fonds mit einer Einlage von 10.000,- EUR eingerichtet.

Wir sind dankbar für jeden zusätzlichen gespendeten Euro, der diesen Ärmsten unter den Armen beim Überleben hilft.

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Stichwort: Fluthilfe-Fonds

 

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