Drei Klassenzimmer für Manandriana
Situation
Manandriana ist ein abgelegenes Dorf im Zentrum Madagaskars. Die Menschen dort sind überwiegend Kleinbauern, die Nahrungsmittel hauptsächlich für den Eigenbedarf anbauen und oft über keine weiteren Einkommensquellen verfügen. Vor zwei Jahren kamen die Franziskanerinnen in das Dorf und eröffneten eine Schule mit integrierter Vorschule. Das war dringend nötig, da es in der gesamten Umgebung kaum schulische Einrichtungen gab. Den Kindern der Region soll hier eine durchgängige schulische Ausbildung ermöglicht werden – langfristig sogar bis zum Abitur. Gerade in dieser ländlichen Gegend wäre das ein bedeutender Fortschritt, denn bisher hatten die Kinder keine Möglichkeit, eine solche Bildung zu erhalten.
Die Schule verfügte zunächst über acht Klassenräume und wurde bereits von rund 800 Kindern besucht. Obwohl die Räume jeweils für etwa 25 Kinder ausgelegt sind, waren sie aufgrund der hohen Nachfrage stark überbelegt. Besonders in der Vorschule war die Situation prekär: Die beiden vorhandenen Gruppenräume platzten mit jeweils etwa 45 Kindern aus allen Nähten. Für das neue Schuljahr im September 2025 wurden zusätzlich rund 120 neue Kinder erwartet.
Lösungsansatz
Um die bisherigen Klassenräume zu entlasten und neue Kinder aufnehmen zu können, haben die Schwestern den Bau von drei weiteren Klassenräumen vorgeschlagen.
Ergebnis
Dank großzügiger Spenden konnten wir nun den Bau von drei zusätzlichen Klassenräumen unterstützen. Dadurch konnte die angespannte Situation deutlich entschärft werden. Zwei der Räume werden bereits von insgesamt 54 Kindern genutzt; der dritte dient derzeit als Pausen- und Essensraum.
Sowohl die Kinder als auch die Schwestern freuen sich über diese positive Entwicklung. Der Aufbau der Schule schreitet voran und zeigt damit, dass unser Handeln Großes bewirkt und dass wir mit vereinten Kräften bessere Bedingungen für alle erreichen können. Durch die Erweiterung wurde nicht nur mehr Platz geschaffen, sondern auch die Lernbedingungen haben sich deutlich verbessert. Langfristig eröffnen sich so neue Perspektiven für die Zukunft der Kinder.