vision:teilen international

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vision:teilen international (oder früher: das Solidarnetz) ist der internationale Projektbereich von vision:teilen e.V.
Hier laufen viele Vorhaben rund um die Welt zusammen, alles von Kleinstprojekten, langfristigen Projekten und fortlaufenden Projekten Freiwilliger, denen wir eine Plattform bieten.

Wir versuchen bei uns, in Deutschland, auf die Not in anderen Ländern aufmerksam zu machen und unterstützen zusammen mit Spendern, Freunden des Vereins, Stiftungen und Partnerorganisationen Maßnahmen und Projekte, die akute Not lindern und nachhaltig zu einer besseren Lebensqualität von benachteiligten Menschen beitragen.

 

Die Anträge aus Afrika, Asien, Südamerika und Europa umfassen unterschiedliche Projekte der Bereiche Bildung, Gesundheit, Lokale Ökonomie, Nothilfe und Soziales. Alle werden von unseren lokalen Partnern organisiert, durchgeführt und angerechnet. Die Partner sind uns durchweg persönlich bekannt, sodass ein hohes Maß an Verlässlichkeit gegeben ist.

Einer dieser Partner ist Bischof Samson Shurkardin, welcher uns aktuell hier in Düsseldorf besucht! Er ist in seinem Heimatland Pakistan u.a. für die Koordination unseres Projektes „Medical Camps“ verantwortlich. Aufgrund einer Einladung zum Weltmissions-Sonntag bei Missio Österreich, konnte der Bischof die Gelegenheit nutzen auch uns in Düsseldorf zu besuchen. Gemeinsam werden wir über seine Arbeit in Pakistan und die Wirkungen des Medical Camps sprechen und diskutieren.


Dieses und viele weitere interessante Themen werden wir auch bald in einem Interview veröffentlichen! Wer bis dahin schon mehr über die Arbeit von Bischof Samson erfahren möchte, kann hier mehr lesen:

 

 

Situation

Die Stadt Hyderabad liegt in der Provinz Sindh, im Süden Pakistans, am Fluss Indus. Von dort aus koordiniert Bischof Samson Shukardin die Einsätze des Medical Camp mit Dr. Abid Sand und seinem Team in die sehr entlegenen Dörfer der Region. Seit 2010 wird das Projekt Medical Camp von vision:teilen und zahlreichen Spendern finanziell unterstützt. Die extreme Armut sowie die große Entfernung zu medizinischer Infrastruktur machen es für die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung unmöglich, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Zudem bekommen die Menschen der abgelegenen Regionen die klimatischen Veränderungen besonders zu spüren. Mit zunehmender Häufigkeit treten schwere Regenfällen auf, die zu starken Überschwemmungen führen. In Folge dessen wird vielen Familien ihre Lebensgrundlage, wie die Landwirtschaft, genommen. Nahrungsknappheit und kontaminiertes Wasser haben schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Menschen vor Ort. Die Rate der unterernährten Kinder liegt bei 42%. Das verunreinigte Wasser ist laut WHO zu 30% verantwortlich für Krankheiten wie Diarrhö, Hepatitis A und E, Darmwürmer und Typhus. Dies hat zur Folge, dass die Kindersterblichkeitsrate sehr hoch ist.

Hilfsansatz und Zielgruppe

Das mobile Medical Camp bringt medizinische Hilfe dorthin, wo es an jeglicher medizinischer Infrastruktur mangelt und auch Hilfsorganisationen fehlen. Ein Bus, gepackt mit Medikamenten, fährt regelmäßig mit einem Arzt und einer Krankenschwester in die entlegensten Dörfer der Region, baut dort eine mobile Krankenstation auf und sucht direkt die Menschen auf, die Hilfe benötigen. Viele Patienten haben so die Möglichkeit das erste Mal in ihrem Leben einen Arzt zu besuchen. Neben medizinischen Untersuchungen gehören auch Aufklärungsseminare zu Hygiene und Krankheitsprävention zum Programm.

Das Medical Camp fußt auf dem Grundsatz alle Menschen unabhängig von Rasse, Religion oder Herkunft gleich zu behandeln und dort zu helfen, wo die Not am größten ist. So gehören zu der Zielgruppe insbesondere auch ältere Menschen, alleinstehende Frauen und Kinder.

Ziele und Maßnahmen

Dr. Abid Sand und sein Team fahren im Auftrag von Bischof Samson mit dem Ambulanzfahrzeug des Medical Camp in die entlegenen Dörfer, um dort den extrem armen Menschen eine medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Aufklärungsseminare zu Hygiene, Krankheiten und Präventionsmaßnahmen gehören genauso dazu wie das Verteilen von wichtigen Medikamenten und direkte medizinische Untersuchungen.

Benötigte Mittel

Medikamente und medizinisches Equipment, sowie Benzin und die Instandhaltungskosten des Buses und die Lohnkosten des Teams.

 

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Ergebnisse und Dokumentation

Als Partner von vision:teilen dokumentiert Samson Shukardin die Ergebnisse der Arbeit vor Ort und initiiert nach Bedarf neue Einsätze. Er überzeugt sich persönlich von der Qualität des Projektes und dessen Umsetzung, indem er diese regelmäßig besucht und die Ergebnisse in Berichten festhält und an das vision:teilen Büro weiterleitet. Zu seiner Dokumentation gehört auch die detaillierte Erfassung der Anzahl von durchgeführten Einsätzen und behandelten Patienten.

 

Ansprechpartner

vision:teilen international
Schirmerstrasse 27
40221 Düsseldorf
Email: projekte(at)vision-teilen.org

 

 

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