Ein neues Dach für das Casa do Menor!

Das Casa do Menor unterstützt die Straßenkinder Brasiliens. Nun benötigt es unsere Hilfe.

 

Die Millionenstadt Rio gilt als Paradies für Reiche, die hier alles finden, was ein Leben angenehm macht. Zugleich ist auch die Konzentration von Armut und Elend der Bewohner unübersehbar, die in den Favelas in den umgebenden Hügeln leben und die in der Hoffnung auf höhere Einkommen und bessere Lebensmöglichkeiten aus dem Hinterland hierhergekommen sind.

 

Für viele der hier geborenen Kinder bietet das Leben wenige Möglichkeiten zu einer Veränderung und kaum Alternativen zu dem Leben auf der Straße. Seit über 30 Jahren hat sich die von dem Italiener Padre Chiera in Rio gegründete und geleitete Einrichtung Casa do Menor – „Kinderhaus“ – dieser Kinder in großer Zahl angenommen und versucht, ihnen eine lebenswerte Zukunft über eine entsprechende Berufsausbildung zu vermitteln. Einen Beitrag hierzu leisten auch ausgelagerte Einrichtungen wie die „Casa do Menor“ in Guaratiba, am Rande von Rio.

 

Hier wird den Straßenkindern, die auch weiterhin draußen auf der Straße ihr Leben führen, angeboten als ersten Schritt des Kennenlernens und der Integration an Freizeitaktivitäten der Casa do Menor teilzunehmen. Hinzu kommt der Aufbau verschiedener praktischer Ausbildungszweige, die den Kindern und Jugendlichen auch langfristig eine Perspektive und Alternative zu dem Leben auf der Straße geben sollen und ihre Möglichkeit eine Arbeit zu finden verbessern. Neben Ausbildungen in den Bereichen Automechaniker oder Tischler, soll bald auch das „Urban Farming“, eine neue Form landwirtschaftlicher Produktion durch das Nutzen kleinster städtischer Bereiche wie Hochhausdächer, eine neue Ausbildung darstellen. Die Jugendlichen werden hier lernen, wie sie auch in der Stadt durch landwirtschaftliche Intensivproduktion (Gemüse, Blumen u.a.) die öffentlichen Räume für eine landwirtschaftliche Produktion nutzen können.

 

Um dieses Vorhaben durchführen zu können, benötigt das ehemalige Farmhaus eine neue Überdachung für den Pavillon der Freizeitanlage sowie ein Gewächshaus.

Gemeinsam mit den „Sternstunden“ in München im finanziellen Bereich und im engen Kontakt mit unserem Freund Olaf Jentjens vor Ort, der als Ehrenamtlicher bei der Casa do Menor mitarbeitet, ist es vision:teilen nun gelungen, für die Integration und Ausbilder von Straßenkindern diese fehlenden Investitionen zu leisten.

 

Wir freuen uns sehr, auf diese Weise den von der Gesellschaft vergessenen und verstoßenen Kindern auf der Grundlage der christlichen Nächstenliebe und Verantwortung neue Perspektiven geben zu können. Doch fertig sind war damit noch lange nicht!

 

Wenn Sie uns bei unserer Arbeit unterstützen möchten, dann spenden Sie jetzt mit dem Stichwort „vision:teilen international Brasilien“!

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