Nothilfe für Peru

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Peru / Nothilfe

Situation

Unwetter haben in Peru entlang der Küstenregionen die Flüsse über die Ufer treten lassen. Heftiger Regen ausgelöst durch das Wetterphänomen El Niño führte zu Überschwemmungen und großen Erdrutschen. Vielen tausend Menschen sind vor allem im Norden des Landes von der Außenwelt abgeschnitten. Die wichtigste Verkehrsroute an der Küste und ins Landesinnere sind wegen Schlammlawinen an entscheidenden Abschnitten unpassierbar. Berichte des Katastrophenzentrums scheinen noch immer nur eine Zwischenbilanz abgeben zu können: mindestens 78 Tote und 20 Vermisste, weit über eine halbe Million unmittelbar Betroffene, über 100.000 zerstörte Häuser und 159 weggespülte Brücken. Auch viele Straßen und Leitungen sind zerstört und verwüstet worden. In vielen Städten des Nordens und sogar großen Teilen Limas musste das Trinkwasser rationiert werden. Verlässliche Zahlen wird es erst dann geben, wenn das Hochwasser zurück gegangen ist. Es ist jedoch mit weiteren Regenfällen in den nächsten Wochen zu rechnen.

Hilfsansatz und Zielgruppe

Die Hilfe richtet sich an die Opfer der Überschwemmung im Norden des Landes, die alles verloren haben. Hier sind 80 % der Bevölkerung betroffen. Der erste Schritt ist die akute Nothilfe. Inzwischen, hat vision:teilen bereits aus eigenen Mitteln 5.000,- € zur schnellen Hilfe zur Verfügung gestellt. 

Ziele und Maßnahmen

Wir rufen auf zu Gunsten der Versorgung der betroffenen Bevölkerung insbesondere für Frauen, Kinder und alte Menschen. Die Spenden dienen der Versorgung der Opfer mit Trinkwasser und Nahrung. Durch den Zusammenbruch der Infrastruktur sind besonders kleine Kinder bedroht, da es kein sauberes Wasser zur Zubereitung von Babynahrung gibt. In den Kaufhäusern ist Trinkwasser sehr sehr teuer geworden. Der Staat ist hier zur Zeit völlig überlastet. 

Benötigte Mittel

Ein Notfallpaket mit Trinkwasser und Nahrung kostet für eine fünfköpfige Familie/Tag ca. 5,- €.  Das sind pro Person 1,- €
Die Gelder werden verwendet für:

  • Trinkwasser
  • Nahrung, Babynahrung
  • Behelfsunterkünfte

Jetzt spenden  

Stichwort: Peru

Ergebnisse und Dokumentation

Schwester Adelaida, über die unser Projekt organisiert und koordiniert wird, hält den Verlauf des Projektes in Berichten fest, die sie an das vision:teilen Büro in Düsseldorf weiterleitet.

Schwester Adelaida ist schon seit vielen Jahren mit vision:teilen verbunden. Schon, als sie noch Generaloberin ihrer franziskanischen Kongregation war, hatte es sie gepackt: Sie wollte bei denen sein, die unsere Hilfe  am dringendsten brauchen und über die so viele auch vor Ort die Nase rümpfen: den Kindern des „Pinienhügels“, einer der wildgewachsenen Slumsiedlungen an den Hängen der Sand- und Steinhügel am Rande von Lima. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

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