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Der gutenachtbus informiert zum aktuellen Kälteeinbruch

Bis zum Ende der kommenden Woche werden in der Nacht Tiefsttemperaturen bis zu -10°C erwartet. Aus diesen Grund informiert der gutenachtbus öffentlich die Bürger. Gerne möchten wir auch Ihnen die Tipps an die Hand geben. Bitte halten Sie die Augen nach hilfsbedürftigen Personen offen und zögern Sie nicht, Hilfe zu rufen:

 

+++ Temperaturen bis -10 °C erwartet +++

Liebe UnterstützerInnen,
ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen allen für ihre Hilfe bedanken. Nicht nur viele Sachspenden kommen bei uns an, sondern auch sehr viele Anrufe von besorgten Bürgern.

In der Zeit von Montag bis Donnerstag 22-0.30 Uhr ist der Bus nicht nur an seinen gewohnten Plätzen in der Altstadt und am Hauptbahnhof anzutreffen, sondern er fährt im Stadtkern auch direkt zu den Obdachlosen, die auf der Straße schlafen. Nicht jeder findet den Weg zum Bus und besonders im Winter ist es eine der wichtigsten Aufgaben Schlafsäcke auszugeben, auf die Notschlafstellen hinzuweisen und im Notfall auch Menschen dorthin zu transportieren. Darum sind Ihre Hinweise und Anrufe immer sehr hilfreich für uns.

Da es jetzt aber besonders am Wochenende sehr kalt wird und wir von Freitag bis Sonntag nicht unterwegs sind, möchte auch noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei lebensbedrohlichen Zuständen bitte immer die Feuerwehr unter 112 zu informieren ist. Es fallen weder für Sie als ernstgemeinter Anrufer, noch für den Betroffenen Kosten an! 

Bei einer Unterkühlung werden drei Stadien unterschieden:

1.     Muskelzittern, tiefes Atmen, erhöhter Puls, Körpertemperatur 35-32 °C1. 

2.     Steife Muskeln, schläfrig und kaum noch ansprechbar, Körpertemperatur 32-28 °2. 

3.     Bewusstlos, Puls lässt sich kaum ertasten, unter 24 °C Körpertemperatur kommt es zum Atem- und Kreislaufstillstand, es besteht akute Lebensgefahr!

Sollten Sie sich nicht sicher sein, rufen Sie auf jeden Fall die Feuerwehr an und beschreiben Sie die Situation möglichst genau, damit die Einsatzkräfte dementsprechend reagieren können. 

Vielen Dank, Sozialarbeiterin Julia Kasprzyk und das gutenachtbus-Team

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